Das Tagebuch von PfarrerB

für eine Kirche mit Zukunft

Gott ist nicht mehr zornig. Lasst uns ihn loben!

Einleitung über das Sprichwort der kleinen Sünden

Ihr Lieben,

ihr alle habt sicher schon einmal die Redewendung oder das Sprichwort gehört: “Die kleinen Sünden bestraft der liebe Gott sofort”.

Nun sagt man meistens diesen Satz, wenn jemanden ein dummes Missgeschick passiert ist. Damit sagt man, wenn man vermutet, dass hinter diesem Missgeschick eine böse Absicht steckt. Da ist einfach etwas schiefgelaufen. Aber ist das wirklich so.

Die Schriftstellerin Christa Schybol sagt über diese Redewendung folgendes: “Manchmal könnte ich eine Sauwut bekommen. Da begehe ich einen kleinen Achtsamkeitsfehler beim Autofahren, im Beruf oder sonst wo und schon ereilt mich ein Strafgericht von irgendeiner Seite, das in keinem Verhältnis zu meinem kleinen Vergehen steht.”

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Haus oder Zuhause!?

Ein Haus ist ein Kleidungsstück, das man leicht aus- oder anzieht, beiläufig kauft oder verkauft; Ein Zuhause ist Haut. Wechseln Sie einfach das Haus und Sie werden desorientiert sein; Wechseln Sie das Zuhause und Sie bluten. Wenn die Hülle, in der du lebst, den Duft deiner Liebe angenommen hat, wenn deine Behausung zu einer Pfahlwurzel geworden ist, dann ist dein Haus ein Zuhause.

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DAS EVANGELIUM IN SEINEM UND UNSEREM KONTEXT VERKÜNDIGEN
CRAIG G. Bartholomäus

Die Moderne hat eine zentral antichristliche Dimension.

Die Moderne hat auch eine zentral antichristliche Dimension. Man glaubte, um Fortschritte zu erzielen, müssten wir uns von den Zwängen der Tradition und des Dogmas befreien. Im Westen hat sich dies zu einer Doktrin der „Religionsfreiheit“ entwickelt, aber in Wirklichkeit ist dies die Freiheit einer privatisierten Religion. Aus dieser Perspektive sind wir frei zu glauben, was wir wollen, vorausgesetzt, wir halten unsere Überzeugungen aus den großen öffentlichen Sphären des Lebens heraus, wie Bildung, Politik, Gesundheitswesen, Wirtschaft und so weiter. In diesen Sphären muss neutrale, autonome Vernunft herrschen.

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CRAIG G. Bartholomäus

Ein Beispiel von Größe

Predigt zum Sonntag Judica – Markus 10,35-45

Ein Busfahrer und ein Pfarrer stehen vor dem Himmelstor. Der Busfahrer kommt in den Himmel, der Pfarrer in die Hölle. Entsetzt beschwert sich der Pfarrer: „Ich habe jeden Sonntag zu den Leuten gepredigt und nun komme ich in die Hölle und dieser Busfahrer kommt in den Himmel! Was soll denn das?“

Antwort: „Ganz einfach: Wenn du gepredigt hast, haben alle Kirchgänger geschlafen, wenn der Busfahrer aber gefahren ist, haben alle, die im Bus waren, angefangen zu beten!“

Also ich hoffe ihr schlaft heute nicht, damit ich in den Himmel komme?

Um den Himmel, besser gesagt um das Himmelreich, geht es uns heute. Damit ist das Reich Gottes gemeint, auf das wir als Christen hinleben.

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Der Kelch – ein Symbol des Glaubens

Kelch auf dem Kanzelaltar – St.-Katharinenkirche Neuenmörbitz

Fast könnte man ein kleines Ratespiel machen. In welcher Kirche befindet sich dieser Kelch? Wir finden ihn auf den Kanzelaltar der St.-Katharinen-Kirche in Neuenmörbitz. Sie ist eine der östlichsten Kirchen im Altenburger Land.

Der Kelch symbolisiert den neuen Bund, den Gott durch Jesus Christus mit uns Menschen geschlossen hat. Auf der anderen Seite des Kanzelaltars finden wir die Tafeln mit den 10 Geboten als Zeichen des Alten Bundes, den Gott mit seinem Volk Israel durch Mose geschlossen hat.

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Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt – Superman und Burnout

Kennen Sie das auch? Da gibt es manchmal Tage, da weiß man schon beim Aufwachen, ehe man überhaupt aus dem Bett gekrochen ist, dass der Tag nicht zu den unbedingt besten Tagen des Lebens gehören wird. Da ist schon die eigene Stimmung von Anfang an nicht besonders positiv. Man hat schon mit dem Aufstehen das Gefühl, alles was ich heute anfasse, geht schief. Das ist heute kein Tag, an dem ich einen Weltrekord laufe oder einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde bekomme. Am liebsten würde ich heute im Bett bleiben, mich wieder umdrehen und die Bettdecke über den Kopf ziehen.

Solche Tage oder Situationen hat sicher jeder von uns schon erlebt.

Vielleicht hat man auch einen superguten und erfolgreichen Tag gehabt. Da ist alles gelaufen, wie man sich das vorgestellt hat oder sogar noch besser. Doch dann kommt eine Nachricht, die einen umhaut, die all diese Hochstimmung zunichtemacht. Eigentlich kann einen doch nach einem erfolgreichen Tag nicht so leicht etwas umhauen, doch manchmal liegt eben das Tief ganz dicht neben dem Hoch im Leben.

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Gott unser Arzt

Heute geht es um Kranksein und Gesundheit – Gott will uns als Arzt begegnen. Werden wir sofort gesund? Oder kann uns auch Krankheit zum Segen werden? Nicht immer endet Krankheit wieder im Leben – bleibt dann Gott dennoch unser Arzt. #Losung #Tageslosung #Microandacht #Gott #Arzt

Lebensstürme

Die Bibel sagt nicht, dass jede Schwierigkeit die Folge unserer Sünde ist – sehr wohl aber, dass für den Christen jede Schwierigkeit dazu beitragen kann, die Macht der Sünde über unser Herz zu verringern. Stürme können uns sensibel machen für Wahrheiten, die wir sonst nie sehen würden.

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Plötzlich sind sie zu hören!

Apostelgeschichte 2,1-18 –  Andacht Pfingstsonntag

Fensterbild Kirche Fraureuth – Foto: Bachmann

Am Himmel regt sich kein Lüftchen, nichts Besonderes. In den Straßen wimmelte es von Menschen. Es war normal zu Pfingsten in Jerusalem. Jedes Jahr kam eine bunte Völkerschar aus aller Herren Länder in die Stadt. An das Sprachengewirr hatte man sich gewöhnt. Der Geldbeutel wurde gefüllt. Man kam zusammen, um den Bund Gottes mit seinen Menschen zu feiern. Man erinnerte sich dankbar an die zehn Gebote, an Gottes große Orientierungs- und Lebenshilfe. Man traf alte Freunde.

Irgendwo hinter verschlossenen Türen waren die Freunde Jesu mit der bangen Frage, wie es weitergehen soll, nachdem Jesus sie endgültig verlassen hatte. Von Aufbruchsstimmung war keine Spur. Mit einer großen Überraschung Gottes war an diesem Pfingsttag nicht zu rechnen. Es kam alles anders. Was war passiert? Wir lesen Worte aus der Apostelgeschichte Kapitel 2:

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Herrnhuter Losung


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